Zurück in SoftwareentwicklungWeiter in SoftwareentwicklungSpezifikation Überblick ?

Am Anfang eines Projekts steht eine kurze Grobspezifikation des Auftraggebers. Der endgültige Startschuss für das Projekt fällt aber erst nach der Feinspezifikation und Machbarkeitsstudie. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Feinspezifikation:

Ist- und Sollanalyse

Um die Anforderungen der Grobspezifikation zu verfeinern, analysiert man die vorhandenen Anwendungen und Geschäftsprozesse (Istanalyse). Je nach Verbindlichkeit stellt die Feinspezifikation unterschiedliche Anforderungen an das geplante Produkt:

EVA-Schema

Eine Feinspezifikation verfeinert die Grobspezifikation oft nach dem EVA-Schema: 

Aufbau

Oft unterteilt man eine Feinspezifikation in drei Abschnitte:

1. Funktionalität

2. Produktumgebung

3. Entwicklungsumgebung

Interviewtechnik

Lassen Sie die künftigen Anwender mit eigenen Worten Muss- und Wunschkriterien definieren. Sie werden dazu ein und dieselbe Frage mehrere Male auf unterschiedliche Art stellen müssen. Formulieren Sie die Anforderungen der Anwender in Ihren eigenen Worten, und lassen Sie diese Reformulierungen von den Anwendern bekräftigen (oder in Abrede stellen). Geäußerte und tatsächliche Anforderungen müssen nicht übereinstimmen. Oft steht ein bestimmter Anwendungstyp nur deshalb im Vordergrund, weil er bereits vertraut ist oder die Technologie akzeptiert ist.

Betriebsart der Produktumgebung

Die Betriebsart der künftigen Produktumgebung ist entscheidend für die Spezikation. Einbenutzer- und Mehrbenutzeranwendungen unterscheiden sich vor allem in den folgenden Eigenschaften:


Beispiel: Grobspezifikation einer clientzentrierten Web Quiz-Variante

Beispiel: Feinspezifikation einer clientzentrierten Web Quiz-Variante

Beispiel: Feinspezifikation einer serverzentrierten Web Quiz-Variante